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Eine Freundschaft in BriefenFür Christa und Gerhard Wolf war der freundschaftliche Umgang mit Malern, Bildhauern und Grafikern nicht wenigeranregend und intensiv als der mit Dichterkollegen und Autoren. Das 1995 bei Gerhard Wolf Janus press verlegteBuch Unsere Freunde, die Maler legt davon anschaulich Zeugnis ab. Versammelt es doch Bildwerkezahlreicher bekannter Künstler und stellt ihnen Betrachtungen, Briefe und Reflexionen zur Seite. Ein Jahr vorher,1994, gewann Gerhard Wolf 19 von ihnen für die Mitarbeit an dem Mappenwerk Ein Blatt für C. W., eineGabe für die von allen geschätzte Autorin zu ihrem 65. Geburtstag. In beiden Editionen - dem Buch wie derGrafikmappe - ist Carlfriedrich Claus vertreten. Aber in beiden nimmt er eine Sonderstellung ein.Das muss nicht verwundern, denn Carlfriedrich Claus entwickelte aus seinem radikalen Konzept des künstlerischenund lebensweltlichen Dauerexperiments ein OEuvre, das sich gängigen Kategorien entzog. Grundlegendintermedial, kannes gleichzeitig als Text gelesen und als Bild betrachtet werden und war und ist singulär."[M]eine Intention zielt ja genau dahin, die 'räumlich wirkende' bildende mit der 'zeitlich wirkenden' sprachlichenKunst dialektisch zu verbinden" erläuterte Carlfriedrich Claus 1971 seine "Sprachblätter" einem seinerBriefpartner, Daniel Henry Kahnweiler in Paris (15. 7. 1971). Seit dem Ende der 1950er-Jahre publizierte er inwestdeutschen bzw. westeuropäischen Medien und stellte in diesen Ländern aus. Aber in der DDR lebte und arbeiteteCarlfriedrich Claus damals weitgehend isoliert und unter extrem schwierigen Umständen. Da sich sein Schaffenden Kriterien sozialistischer Kunst entzog, war er in keinem Künstlerverband organisiert. Eine solche Mitgliedschaftgalt jedoch im autoritären Kulturbetrieb der DDR als Voraussetzung für eine freie künstlerische Tätigkeit,so dass er permanent mit Repressionen rechnen musste. Immerhin hatte ihn Werner Schmidt, der Direktordes Kupferstich-Kabinettsder Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, 1968 in einem Abendvortrag imMagdeburger Grafik-Kreis erstmals in der DDR einem sachkundigen Publikum offiziell vorgestellt; im selbenJahr hatte Lothar Lang den Künstler angeregt, sich mit der Drucktechnik der Lithografie auseinanderzusetzen.Eines dieser originalgrafischen Blätter erschien 1969 in der von Lothar Lang herausgegebenen 12. Edition der Kabinettpresse Berlin. Das heißt, gegen kulturpolitische Widerstände hatte der Künstler mit Hilfe engagierter undkompetenter Förderer erste winzige Schritte in Richtung einer Öffentlichkeit auch in der DDR geschafft. Aber egal,in welchem Umfeld seine "Sprachblätter" wahrgenommen wurden und werden, ob im Kontext der konkretenund visuellen Poesie oder avantgardistischer, nonkonformer Kunst, sie behaupten eine Sonderposition. Und alsein solcher Ausnahmekünstler geriet Carlfriedrich Claus auch in den Gesichtskreis von Christa und Gerhard Wolf.Er und das Autorenpaar waren sich im Mai 1971 während eines Besuchs bei Lothar Lang in Freienbrink beiErkner zum ersten Mal persönlich begegnet. Der Kunstkritiker, bei dem Carlfriedrich Claus vom 19. bis 25. Maizu Gast weilte, hatte weitere Autoren und Künstler wie Bernd Jentzsch, Dieter Goltzsche oder Max Uhlig eingeladen,denen Carlfriedrich Claus seine Werke vorstellen konnte. Die Anschriften zwischen Christa und GerhardWolf und Carlfriedrich Claus wurden getauscht und ein Briefwechsel kam in Gang, der dem Gedankenaustauschdiente, der gegenseitigen Bestärkung und Anteilnahme wie der Entwicklung gemeinsamer Projekte.Fortan hatte Carlfriedrich Claus in Gerhard Wolf einen einfühlsamen Interpreten seiner Kunst. Als 1974 eineerste Personalausstellung von ihm im sozialistischen Osteuropa gezeigt wurde - wenn auch bezeichnenderweisenicht in der DDR, sondern in Pozna Yen im benachbarten Polen - verfasste Gerhard Wolf im Vorfeld Notizenauf eine Visitenkarte geschrieben.

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Stand: 28.03.2020
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Der Briefwechsel von J.H.W. Tischbein und Herzo...
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Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, bekannt als Portraitist Goethes, und Herzog Peter Friedrich Ludwig von Oldenburg, Förderer der Kunst und Bildung seines Landes, prägten gemeinsam ein Vierteljahrhundert lang das kulturelle Leben im Herzogtum Oldenburg.Der Maler brachte aus Italien sowohl eine erlesene Kunstsammlung mit als auch seine an den Meisterwerken der Kunstgeschichte geschulten Fähigkeiten und fand am Hofe des Oldenburger Herzogs eine dauerhafte Heimstatt. Das beiderseitige Verhältnis war von einem freundschaftlichen Umgangston geprägt und zeugt von tiefem gegenseitigen Respekt sowie einer gemeinsamen, unerschütterlichen Liebe zur Kunst.Die vorliegende Edition revidiert die seit fast anderthalb Jahrhunderten gültige Briefausgabe, indem sie den Briefwechsel zwischen Johann Heinrich Wilhelm Tischbein und Herzog Peter Friedrich Ludwig anhand der Originalquellen neu aufarbeitet. Dabei kamen in den Oldenburger Archiven zahlreiche, bislang unbekannte Briefe zutage. Die Korrespondenz stellt eine unschätzbare Quelle sowohl für Kunstwissenschaftler als auch Historiker dar und birgt zahlreiche Informationen zu Kunstwerken, Personen, Biographien, politischen und kulturellen Ereignissen der Zeit.

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Fakultäten, Institute und Zentrale Einrichtunge...
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Am 2. Dezember 2009 blickt die Universität Leipzig auf ihren 600. Gründungstag zurück. Ein seither faktisch ununterbrochener Lehrbetrieb erlaubt damit die Rückschau auf immerhin 1.200 Semester an dieser Alma mater.Gegründet von aus Prag kommenden Studenten im Jahre 1409, und damit die zweitälteste Universität Deutschlands, gewann die in Lehrinhalten und -methoden zunächst durch die Scholastik bestimmte Bildungsstätte rasch an Bedeutung. Im geistigen Klima des Humanismus und der lutherischen Reformation erlebte sie tiefgehende Veränderungen und Umgestaltungen, die in eine notwendige und fruchtbare Erneuerung mündeten und die Universität Leipzig zu einer der modernsten ihrer Zeit machten. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte erfuhr sie eine immer engere Anbindung an den Staat und wuchs als sächsische Landesuniversität in zweierlei Hinsicht: Zum einen wurden die Fakultäten durch die Spezialisierung der Wissenschaften und das Aufkommen neuer Disziplinen einem Differenzierungsprozess unterworfen, der neue Lehrstühle entstehen ließ, zum anderen dehnte sich die Universität geographisch zunehmend über ihren angestammten Bereich im Stadtzentrum hinaus aus.In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte die Alma mater lipsiensis ihre größte Blüte, die nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Aufstieg Leipzigs zu einer Metropole von europäischer Geltung stand. International anerkannte Wissenschaftler und Denker wirkten als Lehrkräfte an altehrwürdigen und neu etablierten Lehrstühlen und befestigten den Ruf der Leipziger Universität als Bildungsstätte von Weltrang. Nach der wechselvollen Geschichte des 20. Jahrhunderts, die für die Universität als Institution und für ihre Angehörigen bis dahin ungekannte Diskontinuitäten und tiefe Einschnitte bedeutete, konnte sich die Hochschule nach 1990 wieder einen Platz unter den führenden akademischen Einrichtungen des Landes zurückerobern und verbindet heute das traditionell breite Fächerangebot mit zukunftsorientierter Innovationsförderung.Unter Leitung des Historikers Manfred Rudersdorf legt eine Kommission nach mehrjähriger Arbeit eine Universitätsgeschichte vor, die, orientiert an den Maßstäben heutiger Historiographie zu den höchsten Schulen, gestützt auf ein reiches Quellenmaterial und eine breit gefächerte archivalische Überlieferung, die Universität Leipzig in ihrer inneren Entwicklung, in den Beziehungen zur nationalen und internationalen Wissenschaft und zu Partnern in aller Welt sowie in ihren Einbindungen in die Stadt und das Land zeigt.Das Werk "Geschichte der Universität Leipzig 1409 bis 2009" gliedert sich in fünf Bände. Die Bände 1 bis 3 stellen die Historie der wichtigsten sächsischen Universität von ihren Anfängen bis zur Gegenwart in chronologischer Folge ausführlich dar: "Spätes Mittelalter und frühe Neuzeit 1409-1830/31", "Das neunzehnte Jahrhundert 1830/31-1909" und "Das zwanzigste Jahrhundert 1909-2009". Die "Fakultäten, Institute und Zentrale Einrichtungen" behandelt der aus zwei Halbbänden bestehende vierte Band, der damit Einzelentwicklungen nachgeht und die jeweilige fachwissenschaftliche Entfaltung in den Mittelpunkt rückt. Eine mit großzügigen Illustrationen versehene Präsentation der Bauten und Kunstschätze der Alma mater lipsiensis im Band 5 schließt die Ausgabe ab.Die aufwendig gestaltete Edition gehört zu den repräsentativen Festgaben dieser bedeutsamen Feier des Jahres 2009 - für alle derzeitigen Mitarbeiter wie vormaligen Angehörigen, heutigen wie ehemaligen Studenten und Wissenschaftler und alle Freunde und Förderer ein unentbehrliches Werk und eine bereichernde Lektüre.

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Das Licht der Erleuchtung
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Eine Kultfigur im englischsprachigen Ausland, die zur Zeit eine Renaissance feiert, hierzulande jedoch nur Wenigen bekannt, ist der Ire George William Russell (1867-1935) mit dem Pseudonym "AE". Er war ein myriadenfaches Genie. Theosoph, Mystiker, Maler, Dichter und Förderer u.a. von James Joyce, Journalist und landwirtschaftlicher Reformer. Letzteres nicht vom Schreibtisch aus, sondern indem er sich zu den verarmten Bauern begab und ihnen bei der Gründung von Kreditgenossenschaften half.Sylvia Botheroyds Edition und Übersetzung von Russells spiritueller Autobiographie, Candle of Vision (1918), Das Licht der Erleuchtung, ist das einzige ins Deutsche übersetzte Werk von Russell.Das Licht der Erleuchtung ist Russells persönlichstes Buch, es ist das sorgfältig zusammengestellte Logbuch seiner Entdeckungsreisen in die Welt des Geistes.Wie sein außergewöhnlicher Verfasser, verdient es gerade in unserer Zeit, in der eine sichere Geisteshaltung, Mut und reine Schönheit so rar geworden sind, in weiten Kreisen der deutschsprachigen Welt bekannt zu werden. Das Licht der Erleuchtung ist ein wohltuendes Werk, denn hier sind Werk und der dahinterstehende Mensch von ein und derselben Wahrhaftigkeit.

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Stand: 28.03.2020
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1776-1777
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Als Mediator, Autor, Rezensent und Kunsthistoriker nahm Johann Heinrich Merck bereits unter den Zeitgenossen eine zentrale Position ein. Im literarischen Kanon tritt er als Freund und Förderer des jungen Goethe auf. Sein umfangreicher Briefwechsel zeigt Merck weit darüber hinaus als breit interessierte, einflussreiche Persönlichkeit: Neben dem belletristischen und publizistischen Schreiben beschäftigte er sich mit Wirtschafts- und Sozialgeschichte, betrieb Naturforschung und gilt als Mitbegründer der Kunstkritik und Kunstgeschichte in Deutschland. Die kritische Edition seiner "Gesammelten Schriften" trägt dem durch die chronologische Anordnung Rechnung. Dokumentiert wird so die Gleichzeitigkeit seines Schaffens in den unterschiedlichsten Themen und Genres. Neben Mercks Dichtungen, Essays und Rezensionen von den ersten Übungen des Erlanger Studenten bis zu den Beiträgen des etablierten Mitarbeiters am "Teutschen Merkur" kommen in Band 1.1 zahlreiche neuaufgefundene Texte erstmals zum Abdruck. Der Jahrgang 1772 der "Frankfurter gelehrten Anzeigen", der von Merck federführend betreut wurde, wird im Band 1.2 der Ausgabe erscheinen.

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Stand: 28.03.2020
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1760-1777
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Als Mediator, Autor, Rezensent und Kunsthistoriker nahm Johann Heinrich Merck bereits unter den Zeitgenossen eine zentrale Position ein. Im literarischen Kanon tritt er als Freund und Förderer des jungen Goethe auf. Sein umfangreicher Briefwechsel zeigt Merck weit darüber hinaus als breit interessierte, einflussreiche Persönlichkeit: Neben dem belletristischen und publizistischen Schreiben beschäftigte er sich mit Wirtschafts- und Sozialgeschichte, betrieb Naturforschung und gilt als Mitbegründer der Kunstkritik und Kunstgeschichte in Deutschland. Die kritische Edition seiner "Gesammelten Schriften" trägt dem durch die chronologische Anordnung Rechnung. Dokumentiert wird so die Gleichzeitigkeit seines Schaffens in den unterschiedlichsten Themen und Genres. Neben Mercks Dichtungen, Essays und Rezensionen von den ersten Übungen des Erlanger Studenten bis zu den Beiträgen des etablierten Mitarbeiters am "Teutschen Merkur" kommen in Band 1.1 zahlreiche neuaufgefundene Texte erstmals zum Abdruck. Der Jahrgang 1772 der "Frankfurter gelehrten Anzeigen", der von Merck federführend betreut wurde, wird im Band 1.2 der Ausgabe erscheinen.

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Geschichte der Leipziger Universitätsbauten im ...
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Am 2. Dezember 2009 blickt die Universität Leipzig auf ihren 600. Gründungstag zurück. Ein seither faktisch ununterbrochener Lehrbetrieb erlaubt damit die Rückschau auf immerhin 1.200 Semester an dieser Alma mater.Gegründet von aus Prag kommenden Studenten im Jahre 1409, und damit die zweitälteste Universität Deutschlands, gewann die in Lehrinhalten und -methoden zunächst durch die Scholastik bestimmte Bildungsstätte rasch an Bedeutung. Im geistigen Klima des Humanismus und der lutherischen Reformation erlebte sie tiefgehende Veränderungen und Umgestaltungen, die in eine notwendige und fruchtbare Erneuerung mündeten und die Universität Leipzig zu einer der modernsten ihrer Zeit machten. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte erfuhr sie eine immer engere Anbindung an den Staat und wuchs als sächsische Landesuniversität in zweierlei Hinsicht: Zum einen wurden die Fakultäten durch die Spezialisierung der Wissenschaften und das Aufkommen neuer Disziplinen einem Differenzierungsprozess unterworfen, der neue Lehrstühle entstehen ließ, zum anderen dehnte sich die Universität geographisch zunehmend über ihren angestammten Bereich im Stadtzentrum hinaus aus.In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte die Alma mater lipsiensis ihre größte Blüte, die nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Aufstieg Leipzigs zu einer Metropole von europäischer Geltung stand. International anerkannte Wissenschaftler und Denker wirkten als Lehrkräfte an altehrwürdigen und neu etablierten Lehrstühlen und befestigten den Ruf der Leipziger Universität als Bildungsstätte von Weltrang. Nach der wechselvollen Geschichte des 20. Jahrhunderts, die für die Universität als Institution und für ihre Angehörigen bis dahin ungekannte Diskontinuitäten und tiefe Einschnitte bedeutete, konnte sich die Hochschule nach 1990 wieder einen Platz unter den führenden akademischen Einrichtungen des Landes zurückerobern und verbindet heute das traditionell breite Fächerangebot mit zukunftsorientierter Innovationsförderung.Unter Leitung des Historikers Manfred Rudersdorf legt eine Kommission nach mehrjähriger Arbeit eine Universitätsgeschichte vor, die, orientiert an den Maßstäben heutiger Historiographie zu den höchsten Schulen, gestützt auf ein reiches Quellenmaterial und eine breit gefächerte archivalische Überlieferung, die Universität Leipzig in ihrer inneren Entwicklung, in den Beziehungen zur nationalen und internationalen Wissenschaft und zu Partnern in aller Welt sowie in ihren Einbindungen in die Stadt und das Land zeigt.Das Werk "Geschichte der Universität Leipzig 1409 bis 2009" gliedert sich in fünf Bände. Die Bände 1 bis 3 stellen die Historie der wichtigsten sächsischen Universität von ihren Anfängen bis zur Gegenwart in chronologischer Folge ausführlich dar: "Spätes Mittelalter und frühe Neuzeit 1409-1830/31", "Das neunzehnte Jahrhundert 1830/31-1909" und "Das zwanzigste Jahrhundert 1909-2009". Die "Fakultäten, Institute und Zentrale Einrichtungen" behandelt der aus zwei Halbbänden bestehende vierte Band, der damit Einzelentwicklungen nachgeht und die jeweilige fachwissenschaftliche Entfaltung in den Mittelpunkt rückt. Eine mit großzügigen Illustrationen versehene Präsentation der Bauten und Kunstschätze der Alma mater lipsiensis im Band 5 schließt die Ausgabe ab.Die aufwendig gestaltete Edition gehört zu den repräsentativen Festgaben dieser bedeutsamen Feier des Jahres 2009 - für alle derzeitigen Mitarbeiter wie vormaligen Angehörigen, heutigen wie ehemaligen Studenten und Wissenschaftler und alle Freunde und Förderer ein unentbehrliches Werk und eine bereichernde Lektüre.

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Eine Freundschaft in BriefenFür Christa und Gerhard Wolf war der freundschaftliche Umgang mit Malern, Bildhauern und Grafikern nicht wenigeranregend und intensiv als der mit Dichterkollegen und Autoren. Das 1995 bei Gerhard Wolf Janus press verlegteBuch Unsere Freunde, die Maler legt davon anschaulich Zeugnis ab. Versammelt es doch Bildwerkezahlreicher bekannter Künstler und stellt ihnen Betrachtungen, Briefe und Reflexionen zur Seite. Ein Jahr vorher,1994, gewann Gerhard Wolf 19 von ihnen für die Mitarbeit an dem Mappenwerk Ein Blatt für C. W., eineGabe für die von allen geschätzte Autorin zu ihrem 65. Geburtstag. In beiden Editionen - dem Buch wie derGrafikmappe - ist Carlfriedrich Claus vertreten. Aber in beiden nimmt er eine Sonderstellung ein.Das muss nicht verwundern, denn Carlfriedrich Claus entwickelte aus seinem radikalen Konzept des künstlerischenund lebensweltlichen Dauerexperiments ein OEuvre, das sich gängigen Kategorien entzog. Grundlegendintermedial, kann es gleichzeitig als Text gelesen und als Bild betrachtet werden und war und ist singulär."[M]eine Intention zielt ja genau dahin, die 'räumlich wirkende' bildende mit der 'zeitlich wirkenden' sprachlichenKunst dialektisch zu verbinden" erläuterte Carlfriedrich Claus 1971 seine "Sprachblätter" einem seinerBriefpartner, Daniel Henry Kahnweiler in Paris (15. 7. 1971). Seit dem Ende der 1950er-Jahre publizierte er inwestdeutschen bzw. westeuropäischen Medien und stellte in diesen Ländern aus. Aber in der DDR lebte und arbeiteteCarlfriedrich Claus damals weitgehend isoliert und unter extrem schwierigen Umständen. Da sich sein Schaffenden Kriterien sozialistischer Kunst entzog, war er in keinem Künstlerverband organisiert. Eine solche Mitgliedschaftgalt jedoch im autoritären Kulturbetrieb der DDR als Voraussetzung für eine freie künstlerische Tätigkeit,so dass er permanent mit Repressionen rechnen musste. Immerhin hatte ihn Werner Schmidt, der Direktordes Kupferstich-Kabinetts der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, 1968 in einem Abendvortrag imMagdeburger Grafik-Kreis erstmals in der DDR einem sachkundigen Publikum offiziell vorgestellt, im selbenJahr hatte Lothar Lang den Künstler angeregt, sich mit der Drucktechnik der Lithografie auseinanderzusetzen.Eines dieser originalgrafischen Blätter erschien 1969 in der von Lothar Lang herausgegebenen 12. Edition der Kabinettpresse Berlin. Das heißt, gegen kulturpolitische Widerstände hatte der Künstler mit Hilfe engagierter undkompetenter Förderer erste winzige Schritte in Richtung einer Öffentlichkeit auch in der DDR geschafft. Aber egal,in welchem Umfeld seine "Sprachblätter" wahrgenommen wurden und werden, ob im Kontext der konkretenund visuellen Poesie oder avantgardistischer, nonkonformer Kunst, sie behaupten eine Sonderposition. Und alsein solcher Ausnahmekünstler geriet Carlfriedrich Claus auch in den Gesichtskreis von Christa und Gerhard Wolf.Er und das Autorenpaar waren sich im Mai 1971 während eines Besuchs bei Lothar Lang in Freienbrink beiErkner zum ersten Mal persönlich begegnet. Der Kunstkritiker, bei dem Carlfriedrich Claus vom 19. bis 25. Maizu Gast weilte, hatte weitere Autoren und Künstler wie Bernd Jentzsch, Dieter Goltzsche oder Max Uhlig eingeladen,denen Carlfriedrich Claus seine Werke vorstellen konnte. Die Anschriften zwischen Christa und GerhardWolf und Carlfriedrich Claus wurden getauscht und ein Briefwechsel kam in Gang, der dem Gedankenaustauschdiente, der gegenseitigen Bestärkung und Anteilnahme wie der Entwicklung gemeinsamer Projekte.Fortan hatte Carlfriedrich Claus in Gerhard Wolf einen einfühlsamen Interpreten seiner Kunst. Als 1974 eineerste Personalausstellung von ihm im sozialistischen Osteuropa gezeigt wurde - wenn auch bezeichnenderweisenicht in der DDR, sondern in Pozna Yen im benachbarten Polen - verfasste Gerhard Wolf im Vorfeld Notizenauf eine Visitenkarte geschrieben.

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Geschichte der Universität Leipzig 1409-2008
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Am 2. Dezember 2009 blickt die Universität Leipzig auf ihren 600. Gründungstag zurück. Ein seither faktisch ununterbrochener Lehrbetrieb erlaubt damit die Rückschau auf immerhin 1.200 Semester an dieser Alma mater. Gegründet von aus Prag kommenden Studenten im Jahre 1409, und damit die zweitälteste Universität Deutschlands, gewann die in Lehrinhalten und -methoden zunächst durch die Scholastik bestimmte Bildungsstätte rasch an Bedeutung. Im geistigen Klima des Humanismus und der lutherischen Reformation erlebte sie tiefgehende Veränderungen und Umgestaltungen, die in eine notwendige und fruchtbare Erneuerung mündeten und die Universität Leipzig zu einer der modernsten ihrer Zeit machten. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte erfuhr sie eine immer engere Anbindung an den Staat und wuchs als sächsische Landesuniversität in zweierlei Hinsicht: Zum einen wurden die Fakultäten durch die Spezialisierung der Wissenschaften und das Aufkommen neuer Disziplinen einem Differenzierungsprozess unterworfen, der neue Lehrstühle entstehen liess, zum anderen dehnte sich die Universität geographisch zunehmend über ihren angestammten Bereich im Stadtzentrum hinaus aus. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte die Alma mater lipsiensis ihre grösste Blüte, die nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Aufstieg Leipzigs zu einer Metropole von europäischer Geltung stand. International anerkannte Wissenschaftler und Denker wirkten als Lehrkräfte an altehrwürdigen und neu etablierten Lehrstühlen und befestigten den Ruf der Leipziger Universität als Bildungsstätte von Weltrang. Nach der wechselvollen Geschichte des 20. Jahrhunderts, die für die Universität als Institution und für ihre Angehörigen bis dahin ungekannte Diskontinuitäten und tiefe Einschnitte bedeutete, konnte sich die Hochschule nach 1990 wieder einen Platz unter den führenden akademischen Einrichtungen des Landes zurückerobern und verbindet heute das traditionell breite Fächerangebot mit zukunftsorientierter Innovationsförderung. Unter Leitung des Historikers Manfred Rudersdorf legt eine Kommission nach mehrjähriger Arbeit eine Universitätsgeschichte vor, die, orientiert an den Massstäben heutiger Historiographie zu den höchsten Schulen, gestützt auf ein reiches Quellenmaterial und eine breit gefächerte archivalische Überlieferung, die Universität Leipzig in ihrer inneren Entwicklung, in den Beziehungen zur nationalen und internationalen Wissenschaft und zu Partnern in aller Welt sowie in ihren Einbindungen in die Stadt und das Land zeigt. Das Werk „Geschichte der Universität Leipzig 1409 bis 2009“ gliedert sich in fünf Bände. Die Bände 1 bis 3 stellen die Historie der wichtigsten sächsischen Universität von ihren Anfängen bis zur Gegenwart in chronologischer Folge ausführlich dar: „Spätes Mittelalter und frühe Neuzeit 1409-1830/31“, „Das neunzehnte Jahrhundert 1830/31-1909“ und „Das zwanzigste Jahrhundert 1909-2009“. Die „Fakultäten, Institute und Zentrale Einrichtungen“ behandelt der aus zwei Halbbänden bestehende vierte Band, der damit Einzelentwicklungen nachgeht und die jeweilige fachwissenschaftliche Entfaltung in den Mittelpunkt rückt. Eine mit grosszügigen Illustrationen versehene Präsentation der Bauten und Kunstschätze der Alma mater lipsiensis im Band 5 schliesst die Ausgabe ab. Die aufwendig gestaltete Edition gehört zu den repräsentativen Festgaben dieser bedeutsamen Feier des Jahres 2009 – für alle derzeitigen Mitarbeiter wie vormaligen Angehörigen, heutigen wie ehemaligen Studenten und Wissenschaftler und alle Freunde und Förderer ein unentbehrliches Werk und eine bereichernde Lektüre.

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